Terminmanagement oder Zeitmanagement: Defizite in Hausarztpraxen!

9. September 2016

Wer jammert nicht über Termindruck oder Zeitmangel.

Besonders in Arztpraxen wird viel Umsatz wegen fehlendem Terminmanagement verschenkt.

Zudem sind die Ärzte zeitlich oft überlastet.

 

Aktuell mahnt die STIKO zu höheren Impfquoten. Allerdings ist der Rückgang nicht der Fehler der Patienten, sondern eher das Vergessen einer erbrachten Impfempfehlung von Hausärzten, so eine Umfrage. Allerdings bedeutet das nicht, dass die Praxisteams Impfmuffel seien. Deren Einstellungen zu den Impfempfehlungen sind bei den Teams in Ordnung, nur bleibt die Weitergabe an die Patienten gelegentlich aus.

Oft wird dies auf die Praxis-Software geschoben. Allerdings gibt es bereits entsprechende Recall-Programme, die an ausstehende Impfungen erinnern, diese würden noch zu wenig genutzt.

Stellt sich natürlich die Frage, ob auch andere Themen und damit Erträge für die Praxis vergessen werden, weil es einfach „vergessen“ wird.

Hilft ein besseres EDV-Terminmanagement? Oder allgemein eine bessere Planung?

Die meisten Praxis-EDV-Systeme können dafür genutzt werden, in kurzer Zeit zielgruppenspezifische Impf-Recall-Aktionen für Kassen- wie auch Privatpatienten zu erstellen. Zu beachten ist, dass nur die Patienten erinnert werden dürfen, welche die Zustimmung gegeben haben. Der Rest darf nicht kontaktiert werden.

In Abhängigkeit der Impfung ist eine solche Planung auch längerfristig zu steuern, Hierzu sind geschickter Weise für bspw. Grippeschutzimpfungen, auf die viele gesetzlich versicherte Patienten Anspruch haben, die einzelnen Abrechnungsziffern in der Praxis-EDV als Suchbefehle heranzuziehen. Somit können Sie sich  individuelle Recall-Listen mit in Frage kommenden Patienten erstellen. Ähnliches gilt für GOÄ und EBM Ziffern, um einen Recall bei IGeL-Untersuchungen zu erstellen.

Nutzen Sie diese Vorgehensweisen, damit Sie geregeltere Abläufe, Blockterminabfertigungen, erhöhte Umsätze, betreute Kunden und vieles mehr erreichen. Achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter qualitativ auf dem Stand sind, dass sie die Praxissoftware neben den Praxisinhabern optimal nutzen können.

Nur die aktiven Praxen kommen nach vorne und erarbeiten sich eine Daseinsberechtigung.